Ibiza, das ist doch diese Partyinsel, auf der man nur feiern oder am Strand liegen und in der Sonne brutzeln kann? Weit gefehlt! Schon beim Landeanflug auf die Baleareninsel zeigt sich die beeindruckende Natur mit ihren vielen Bergen, grünen Wäldern, steilen Klippen und türkisfarbenen Buchten, die alle entdeckt werden wollen. Wir waren eine Woche auf Ibiza und haben die schönsten Orte erwandert.
Inhaltsverzeichnis
Wandern auf Ibiza: Das solltest du vorher wissen
Zunächst das Wichtigste: Wir sind keine sportlich durchtrainierten Profiwanderer, bringen aber zumindest einige Jahre und viele Wanderstrecken Erfahrung mit. Das hat sich auf Ibiza als sehr wertvoll erwiesen, denn die Insel bietet zwar wahnsinnig viele Routen, allerdings ist eine Vielzahl der Wanderwege nicht markiert und bei mehreren, parallel verlaufenden Trampelpfaden teilweise schwer zu erkennen. Für Anfänger ist daher nicht jede Wanderung geeignet, und auch Kinder sollte man nicht überall hin mitnehmen. Es empfiehlt sich außerdem, einen Wanderführer – gedruckt oder digital, zum Beispiel auf dem Smartphone als Wander-App – mitzuführen, um zwischendurch prüfen zu können, ob ihr euch noch auf dem richtigen Weg befindet.
Einige Wanderwege sind recht ablegen und nicht nur in der Nebensaison nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Möchte man sich viel in der Natur bewegen und vor allem unabhängig sein, ist ein Mietwagen daher unbedingt empfehlenswert. Die kleinste Kategorie ist dabei völlig ausreichend und jenseits von Ibiza-Stadt gestaltet sich das Autofahren größtenteils als recht entspannt. Je nach abgelegenem Wander-Startpunkt sollte der Wagen für den inneren Seelenfrieden aber besser vollkasko-versichert sein – thank God for Stoßdämpfer.
Grundsätzlich gilt für alle Wanderungen, dass festes Schuhwerk – am besten richtige Wanderschuhe, die bereits eingelaufen sind – ein absolutes Muss sind. Eure Füße und Gelenke werden es euch danken! Obwohl wir in der Nebensaison unterwegs waren und daher noch nicht unter der heißen Sommersonne geschwitzt haben, solltet ihr unbedingt ausreichend Getränke (bestenfalls Wasser) mitnehmen und euch dick mit Sonnenschutz eincremen; auch bei „nur“ 15° hat die Sonne ordentlich gebrannt. Ein Snack für zwischendurch, um Energie zu tanken, schadet auch nicht – denn nicht überall gibt es die Möglichkeit, auf den Wegen oder am Ziel etwas zu kaufen (gerade in der Nebensaison, wenn viele Cafés und Restaurants noch geschlossen sind). Auch ein Sonnenschutz für den Kopf wie Cap oder ein Sonnenhut und eine Sonnenbrille sind ratsam. Wir würden außerdem noch ein kleines Erste-Hilfe-Kit empfehlen.
Alles gepackt und ready to go? Dann legen wir los!
1. Lost Place und Leuchtturm: Far des Moscarter und Badebucht Cala d’en Serra

Im Norden Ibizas lassen sich zwei Highlights auf einer Wanderroute miteinander zu einem Rundweg verknüpfen: der Far des Moscarter, ein Leuchtturm an der nördlichsten Spitze Ibizas, und die Badebucht Cala d’en Serra.
Als Startpunkt bietet sich der Hafen in Portinatx an, bei dem man direkt nach rechts abbiegt und einem Pfad durch den Pinienwald nach oben folgt. Der Weg führt zum Strand Cala d’en Serra, einer Art lost place, denn neben der wunderschönen kleinen Badebucht mit Sandstrand und türkisblauem Meer findet sich hier ein seit mehreren Jahrzehnten auseinanderfallendes Gebäude, das wohl früher mal ein Hotel war. Mittlerweile nur noch eine Ruine (Vorsicht beim Erkunden!), auf das sich Graffiti Artists gestürzt und bunt und kreativ verziert haben. Der Abstecher nach unten zu Strand und Ruine lohnt sich auf jeden Fall!


Weiter geht es Richtung Leuchtturm nun permanent auf einem kleinen Pfad direkt an den Meeresklippen (nichts für Menschen mit Höhenangst – es gibt keine Absicherungen!), mit immer wieder beeindruckenden Ausblicken; manchmal muss man sich auch ein wenig durchs Gestrüpp kämpfen. Schon bald wird aber der schwarz-weiß bemalte Leuchtturm in der Ferne sichtbar und der Weg felsiger, mit weniger Bäumen. Nach einer (Foto-)Pause am Leuchtturm – betreten kann man ihn leider nicht – geht es weiter an der Küste entlang zurück zum Hafen von Portinatx.
Insgesamt läuft man etwa 7,5km mit mehreren Steigungen, die Wanderung ist als mittelschwer einzustufen.
2. Für Influencer: Steinbrücke Puente de Piedra
Immer auf der Suche nach dem beeindruckendsten Fotomotiv – dafür nimmt man auch schwierige Wanderungen in Kauf, richtig? Na gut, ganz so Influencer-mäßig sind wir nicht unterwegs, aber die Steinbrücke Puente de Piedra wollten wir uns gern mit eigenen Augen anschauen. Die Felsformation liegt im nördlichen Cala d’Albarca und der Startpunkt ist mit dem Auto nach einer holprigen Anfahrt erreichbar und mit einem Schild gekennzeichnet – auf Googlemaps ist sie leider nicht zu finden. Von dort geht es dann direkt knapp 1,5km steil bergab über einen breiten Schotterweg, der auch mit guten Wanderschuhen alles andere als angenehm für die Füße ist und absolute Trittsicherheit verlangt. Schon beim Abstieg graute uns vor dem Weg zurück …

Unten angekommen wird man mit der natürlichen Steinbrücke und weiteren Felsformationen aber mehr als belohnt und genießt ganz wundervolle Ausblicke auf die Küste. Und, ja – ein Foto auf der Brücke muss natürlich trotzdem sein. ?
Hin und zurück läuft man knapp 3km mit schwerem Anstieg auf dem Rückweg, die Wanderung ist insgesamt trotzdem eher mittelschwer.
3. Weg zum Wehrturm: Torre de Campanitx
Bei unseren Touren über Ibiza sind uns immer wieder Wehrtürme an der Küste begegnet; begründet liegt dies in der Geschichte Ibizas, das früher ein strategisch wichtiger Punkt im Mittelmeer war. Einer dieser Türme, der Torre de Campanitx, befindet sich in Sant Carles und ist zu Fuß mit einer kleinen Wanderung zu erreichen.

Das Auto lässt sich gut am Strand Cala Boix parken, an dem man nach der Wanderung noch entspannen kann; von dort aus ist der Weg Richtung Turm ausgeschildert und führt an einem weiteren kleinen Strandabschnitt hoch in ein Waldgebiet. Nach einem letzten kleinen Anstieg erreicht man den Turm, den wir leider nur von außen bewundern konnten; trotzdem hat uns der Ausblick auf die kleine Insel Tagomago direkt vor der Küste sehr gefallen.

Um den Rückweg etwas kreativer als Rundwanderung zu gestalten, kann man kurz vor dem Strand nach links abbiegen, um an einer Steinmauer noch ein Stück tiefer in den Wald – in dem es ungewöhnlicherweise neben Pinien auch Kakteen gibt – zu gehen und schließlich über eine Wiese wieder zurück zum Cala Boix zu gelangen.
Der Weg ist (also Rundweg) ca. 4km lang und anfängerfreundlich; der Anstieg ist recht sanft, nur kurz vor dem Turm wird es nochmal sehr steil und steinig.
4. Mandelblüten-Wanderung im Tal von Santa Agnès de Corona


Wer im Februar auf Ibiza Urlaub macht, darf sich die beeindruckende Mandelblüte auf keinen Fall entgehen lassen. Die bekannteste Strecke für eine Wanderung durch ein besonders malerisches Gebiet findet sich im Tal Pla de Corona in Santa Agnès. Im kleinen Dörfchen steht ein großer Parkplatz nahe der Kirche von Santa Agnès bereit, denn hier ist in der Saison Hochbetrieb, da natürlich auch die Einheimischen die weißen und rosafarbenen Blüten bewundern wollen.
Wir waren leider noch etwas zu früh und konnten die Bäume nicht in voller Pracht genießen – die kleine Wanderung hat sich aber dennoch gelohnt, auch wenn sie an vielen Stellen entlang der befahrenen Landstraße führt. Der Abschnitt durch die Felder und inmitten der Mandelbäume ist bei voller Blüte sicherlich ein beeindruckendes Erlebnis! Während die Bäume in voller Blüte stehen, werden auch geführte Touren – sogar nachts – angeboten.
Ein Highlight für uns war außerdem der Abstecher zum Mirador de sa Penya Esbarrada, mit spektakulären Ausblicken auf die steilen Klippen und kleine Felsinseln im Meer.

Mit Abstecher beträgt der Rundweg knapp 6,5 bis 7km, ohne größere Höhenunterschiede, und ist anfängerfreundlich und leicht zu bewältigen.
5. Ausblick auf den magischen Felsen: Mirador Es Vedrà
Es Vedrà gehört zu den Highlights, die man auf Ibiza unbedingt gesehen haben sollte – es ist daher dort aber auch immer recht voll, denn der Aussichtspunkt auf den beeindruckenden Felsen, der mit einer Höhe von 400 Metern vor Ibizas Küste hervorragt, gehört zu den beliebtesten Orten. Viele Mythen und Legenden ragen sich um die Felsinsel und man empfindet auch selbst ein magisches Gefühl und Ehrfurcht, wenn man vom Mirador herüberblickt.
Die Wanderung startet am Parkplatz Torre des Savinar und wir haben nur mit Glück einen der wenigen Plätze ergattert; besonders zum Sonnenuntergang herrscht im Sommer (aber auch schon vorher) Hochbetrieb. Vom Parkplatz führt ein Weg direkt geradeaus Richtung Mirador, der später immer enger und steiler wird. Nach etwa 20 Minuten hat man die Aussichtsplattform erreicht.

Wer es noch etwas herausfordernder möchte, nimmt einen weiteren, sehr steilen Anstieg hoch zum Wehrturm Torre des Savinar auf sich. Es sind nur wenige hunderte Meter – diese sind aber sehr steil, nicht richtig gekennzeichnet und haben es wirklich in sich. Belohnt wird man dann aber mit einem nochmal beeindruckenderen Ausblick auf Es Vedrà. Wir sind noch ein Stück weiter nach oben bis zur Spitze gekraxelt und hatten eine wundervolle 360°-Sicht auf die gesamte Bucht.


Der Weg beträgt insgesamt mit Abstechern hin und zurück etwa 3 km und ist mittelschwer.
6. Das versteckte Paradies: Atlantis – Sa Pedrera de Cala d’Hort

Wer es nach dem Mirador Es Vedrà noch richtig wissen und zwei Wanderungen miteinander kombinieren will, biegt auf dem Rückweg vorm Parkplatz am Metalltor nach rechts ab, Richtung „Atlantis“, zum versteckten kleinen Paradies – auch bekannt als Sa Pedrera de Cala d’Hort. Es handelt sich dabei um einen Sandsteinbruch direkt am Meer, an dem früher mit Schiffen Steine abtransportiert wurden und wo man heute in kleinen Pools baden oder am Strand entspannen kann. Allerdings muss man dafür einen extrem steilen Weg nach unten bewältigen, der ebenfalls nicht gekennzeichnet ist; mehrere kleine, ausgetretene Wege führen nach unten und man muss enorm aufpassen, nicht auf dem Geröll oder später dem sandigen Boden auszurutschen.
Unten angekommen hat es sich aber auf jeden Fall gelohnt, denn man hat einen wunderschönen Blick auf das Meer und hat die Bucht bestenfalls für sich allein, um in den Naturpools zu baden oder die Gegend zu erkunden. Auch bei Hippies ist der Ort sehr beliebt, was man direkt am riesigen, aus Steinen geformten Peace-Zeichen erkennt (das man übrigens besonders gut vom Aussichtspunkt beim Torre des Savinar erblicken kann!).


Der Aufstieg allerdings ist dann wirklich eine Herausforderung und hat uns viel Energie gekostet; es ist sehr steil und trotz Februar hat die Sonne stark gebrannt, sodass wir mit kleinen Päuschen eine halbe Stunde gebraucht haben, um wieder oben anzukommen. Ich würde empfehlen, den Weg nur sehr früh oder spät am Nachmittag zu machen.
Hin und zurück sind es ca. 3km, die Wanderung ist trotz der kurzen Strecke herausfordernd und nicht für Anfänger geeignet.
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7. Santa Eulària des Riu: Von der Steinbrücke zum Strand



Weniger eine Wanderung denn einen schönen und entspannenden Spaziergang mit hübschen Eindrücken haben wir im Städtchen Santa Eulària gemacht. Nachdem wir mitten in der Stadt einen Parkplatz gefunden haben, startet der Weg direkt an einem der schönsten Fotopunkte der Stadt, Pont Vell, einer alten Steinbrücke direkt am Fluss, Heimat vieler verschiedener Wasservögel. Von dort aus flaniert man durch ein hübsches Parkgelände den gesamten Fluss entlang bis hinunter zum Strand, um im Anschluss auf der Promenade der Stadt entlang bis zum Hafen zu laufen und sich in eines der zahllosen Cafés oder Restaurants mit Blick aufs Meer zu setzen und einen Kaffee mit einer Süßspeise zu genießen. Im Anschluss haben wir noch das hübsche kleine Städtchen erkundet; ein Highlight ist dabei noch die Kirche Iglesia de Nuestra Señora de Jesús, erbaut auf dem höchsten Punkt der Stadt.
Der Weg von der Steinbrücke über Strand und bis zum Hafen beträgt ca. 2 km und ist sehr leicht zu gehen und kann auch mit Kindern gemacht werden.
8. Parc Natural de ses Salines: Wandern im Naturschutzgebiet

Im Süden Ibizas, nur wenige Kilometer vom Flughafen der Insel entfernt, befindet sich das Naturschutzgebiet Parc Natural de Ses Salines d’Eivissa i Formentera. Das Gebiet erstreckt sich weit über das Wasser bis hin zur benachbarten Insel Formentera und ist wichtig sowohl für sowohl das Ökosystem des Meeres aufgrund der zahlreichen Seegraswiesen sowie für eine Vielzahl an Zugvögeln, die auf ihrem langen Weg dort eine Pause einlegen. Wir Menschen wiederum können die Gegend zum Wandern und Erholen nutzen, denn es gibt viel zu entdecken: Direkt an das Gebiet grenzt der Strand Ses Salines, im Sommer der meistbesuchte Strand Ibizas, und beim Wandern kann man einen weiteren Wehrturm, den Torre de ses Portes, an der südlichsten Spitze begutachten und über die Meeresenge nach Formentera schauen.

Schon bei der Anfahrt zum Parkplatz hat man einen tollen Blick auf die riesigen Salinen, in denen Salz aus Meerwasser gewonnen wird. Vom Parkplatz aus kann man einen Rundweg durch den Pinienwald Richtung Wehrturm starten; auf dem Hinweg haben wir uns links gehalten, nahe der Salinen, und haben bei einem kleinen Abstecher sogar einige wilde Flamingos erspäht! Durch den Wald haben wir uns dann Richtung Küste orientiert und sind direkt am Wasser bis zum Turm gelaufen. Den Rückweg haben wir in Strandnähe und mit weniger Bewaldung auf der anderen Seite absolviert.
Mit kleinen Abstechern sind wir knapp 4 km gelaufen; die Wanderung ist sehr leicht, ohne nennenswerte Steigerungen. Für den steinigen, unebenen Boden sollte man trotzdem Wanderschuhe tragen.
9. Abstecher nach Formentera: Salinen und Leuchtturm


Nur einen Katzensprung – oder eher gesagt eine etwa 30-minütige Fährenüberfahrt – ist Formentera vom Hafen in Ibiza-Stadt entfernt und lohnt sich definitiv für einen Tagesausflug oder mehr. Wir haben die Größe der Insel etwas unterschätzt und wollten sie zu Fuß erkunden; dafür ist ein Tag zu knapp bemessen. Zum Glück sind auf der Insel aber auch vereinzelt Buslinien unterwegs!
Vom Hafen in La Savina haben wir uns erst einmal auf den Weg Richtung des Städtchens Sant Francesc de Formentera gemacht; ein entspannter Pfad führt erst entlang der Salinen und anschließend am Binnensee Estany Pudent entlang. Baden ist dort allerdings verboten, denn es handelt sich auch hier um ein Naturschutzgebiet, an dem eine Vielzahl unterschiedlichster Vögel lebt und brütet. Vom Hafen bis zu Sant Francesc sind wir etwa 4,5km gelaufen und haben dort eine Kaffeepause eingelegt.
Ein Highlight der Insel ist der Leuchtturm Far de la Mola am östlichen Zipfel der Insel, auf einer 120 m hohen Klippe und somit auch dem höchsten Ort der Insel. Von Sant Francesc fährt ein Bus dorthin; wir sind an der vorletzten Station bereits ausgestiegen, um uns noch die Mühle Molino viejo de la Mola anzuschauen und über einen entspannten Feldweg, der an rustikalen Gebäuden und grünen Wiesen vorbeiführt, ca. 3km zum Leuchtturm zu spazieren.
Beide Wege sind absolut anfängerfreundlich und auch für Kinder spannend.
10. Ibiza-Stadt: Rundgang durch die Altstadt
Bei einem Urlaub auf Ibiza sollte man sich auf keinen Fall die Hauptstadt der Insel, Ibiza-Stadt, entgehen lassen. Keine Wanderung im klassischen Sinne, aber einen wunderschönen langen Spaziergang bietet insbesondere die Altstadt mit ihren historischen Gebäuden und dem Hafen; zur Erfrischung stehen unzählige Cafés, Restaurants und Bars bereit. Wer noch mehr über die Geschichte Ibizas erfahren möchte, sollte unbedingt das Museum Madina Yasiba besuchen, in dem mit audiovisueller Technologie in die Historie Ibiza-Stadts eingetaucht werden kann.



Wir haben unseren Rundgang durch die Stadt am Hafen entlang gestartet und uns erstmal bei einem Abstecher über die Mole den Leuchtturm Far d’Eivissa angeschaut. Von dort schlängeln sich mehrere kleine Gässchen hoch in Richtung Schloss von Ibiza, das hoch oben über der Stadt thront und schon beim Landeanflug zu beeindrucken weiß. Um das Schloss herum kann man durch die mittelalterlichen Befestigungsanlagen schlendern und hat von oben einen fantastischen Blick auf Ibiza-Stadt – und natürlich aufs Meer. In diesem riesigen Freilichtmuseum sind außerdem zahlreiche Infotafeln zu finden, die mehr über die Anlage verraten. Der Eintritt ist kostenlos.
Wir sind insgesamt knapp 5 km durch die Stadt gelaufen; der Anstieg zum Schloss ist teilweise recht steil, aber leicht zu absolvieren.
Noch viel zu entdecken: weitere Wanderwege auf Ibiza
Es gibt noch zahlreiche weitere spannende Wanderwege auf Ibiza, die wir uns gern angeschaut hätten – aber leider war eine Woche dafür einfach zu wenig Zeit. Beim nächsten Mal würden wir uns auf jeden Fall im Inselinneren noch den höchsten Punkt der Insel, Sa Talaia, anschauen, von dem man einen fantastischen Rundblick über ganz Ibiza haben soll. Sa Punta Galera und Cap Nunó im Westen versprechen besonders schöne Sonnenuntergänge, das Wandergebiet Cala Nova im Osten will noch entdeckt werden und eine besonders herausfordernde und abenteuerliche Wanderung soll der Weg zum Leuchtturm Far de sa punta Grossa im Nordosten sein. Wir müssen also wiederkommen. ?
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Fragen und Antworten zu Wanderungen auf Ibiza
Was sollte ich unbedingt dabei haben?
– Bequeme Wanderschuhe
– Bewegungsfreundliche Kleidung
– Sonnenschutz mit hohem LSF, zusätzlich Sonnenhut oder Cap, evtl. Sonnenbrille
– Ausreichend Getränke, am besten Wasser
– Kleines Erste-Hilfe-Kit
– Smartphone, GPS-Gerät und/oder Wanderführer zur Orientierung (für längere Wanderungen zusätzlich Powerbank und Ladekabel)
– Snacks zur Stärkung zwischendurch, z.B. Energieriegel
– Fotoapparat und Fernglas (bei Bedarf)
Welche Reisezeit für Wanderungen auf Ibiza?
Wandern ist zu jeder Jahreszeit schön auf Ibiza – für uns hat die Nebensaison besonders gut gepasst, da nur wenige Menschen unterwegs waren und wir manche Wanderwege und -Ziele ganz für uns allein hatten. Im Winter und Frühling erblüht außerdem die Natur – besonders beeindruckend ist dabei die Mandelblüte im Februar. Die Temperaturen sind mild und noch nicht so heiß wie in den Monaten Juni bis September – in der Hauptsaison muss man sich noch deutlich stärker vor der Sonne schützen, da es über 30° warm werden kann und viele Routen keinen Schatten bieten. Beliebte Aussichtspunkte wie bei Es Vedrà sind außerdem komplett überlaufen. Die Monate Oktober bis Mai sind also ideal.
Welcher Teil der Insel ist am schönsten?
Das kommt ganz auf die eigenen Vorlieben an und jeder Teil hat seinen eigenen Reiz. In der Nordküste haben uns besonders die eher wilde, raue Natur und die Klippen beeindruckt. An der Westküste kann man – z.B. bei Es Vedrà – traumhafte Sonnenuntergänge mit Panoramablick genießen. Das Inselinnere bietet mit Sa Talaia tolle Blicke über ganz Ibiza. Für den Süden stehen vor allem die Salinen, und der Osten hat ruhige Strände und Wälder in petto. Unser Favorit ist der wilde Norden!
Wie bewege ich mich auf der Insel?
Die meisten Wanderwege sind nur schwer oder gar nicht – vor allem in der Nebensaison – mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Wer viel erkunden und unabhängig sein möchte, sollte sich daher einen Mietwagen nehmen.
Was kann ich noch auf Ibiza erleben?
Jede Menge! Und das geht sogar ganz ohne Auto auch zu Fuß oder mit dem Rad. Schaut dafür in unseren Artikel zu den besten Sehenswürdigkeiten auf Ibiza vorbei. Wer es lieber gemütlich mag und sich am Strand die Sonne auf den Bauch scheinen lassen will, kann hier die schönsten Strände der Insel entdecken. Tipps für den perfekten Familien-Urlaub auf Ibiza mit Kindern haben wir auch.

