Off-Road Abenteuer: Buggy Tour auf Djerba - TUI BLUE Blog
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Off-Road Abenteuer: Buggy Tour auf Djerba

buggy tour auf djerba

16 Mrz Off-Road Abenteuer: Buggy Tour auf Djerba

Ich geb‘ Gas ich geb‘ Gas! – Ich will Spaß ich will Spaß! Mittlerweile habe ich mich zum Vollgasspezialisten bei TUI BLUE entwickelt. Ob mit dem Dreirad die Alpen herunter oder allradgetrieben durch die Bergwelt Mallorcas, Hauptsache schnell und (meist) Off-Road. Auf Djerba bleibe ich mir selbst treu und wage mich an das nächste mir bisher unbekannte Abenteuer – eine Buggy Tour. Diese brachial anmutenden Fahrzeuge erinnern mich spontan an das Endzeitepos Mad Max mit Mel Gibson in der Hauptrolle. Den wütenden Motor im Rücken, nur geschützt von einem minimalistischen Überrollkäfig und der heiße Wüstensand peitscht einem ins Gesicht – geil!

roter offroad buggy

Dieser Flitzer hat mein Herz im Sturm erobert

Mit dem Anarcho-Streifen im Hinterkopf machen meine treue Reisebegleiterin Miri und ich uns am späten Nachmittag vom TUI BLUE Palm Beach Palace auf den Weg zur „Buggy-Zentrale“ einige Kilometer entfernt. Die Tour haben wir direkt beim Reiseleiter im Hotel gebucht und müssen uns so um nichts weiter kümmern. Mit einem Minivan legen wir die kurze Strecke zurück und aus der Ferne kann ich die feuerroten Wüstengefährte schon aufgeregt erspähen. Sie reihen sich dort dicht an dicht neben Quads und anderen Off-Roadern. Der Benzingehalt in meinem Blut steigt schlagartig!

Mein roter Flitzer

Obwohl es bereits Oktober ist, brennt die Sonne vom Himmel und ich verlasse nur ungerne den angenehm runtergekühlten Kleinbus. Kaum ausgestiegen begrüßt uns bereits herzlich unsere „Rennleitung“ für die Buggy Tour am heutigen Nachmittag – Guide Mohammed. Mohammed ist schätzungsweise Anfang bis Mitte zwanzig und ausgestattet mit wilder, lockiger Haarpracht. Das Feuer in seinen Augen zeugt davon, dass auch er sich auf die gemeinsame Ausfahrt freut. Der junge Djerbi erklärt kurz das Gefährt – Gas rechts, Bremse links, darüber das Lenkrad, der Rest läuft automatisch – und dann geht es ohne weitere Umschweife direkt los. Mohammed fährt voraus und wir hinterher, die Buggy Tour beginnt.

buggy auf feldweg mit palmen

Immer im Fokus: Guide Mohammed

Nach einem kurzen Stück auf Asphalt biegen wir rechts ab und verlassen die befestigten Pfade. Im Inselinneren von Djerba gibt es nur wenige asphaltierte Straßen. Und so führt uns die Buggy Tour über sandige Pisten vorbei an Palmen, Kamelen und zum Teil verlassenen Bauernhäusern. Da ist es, das Mad Max-Feeling! Vor mir driftet Mohammed gewagt durch die Kurven. Klar, er kennt die Strecke wahrscheinlich wie seine rechte Westentasche und weiß ganz genau wann er wie welches Nadelöhr passieren kann.

buggy tour auf djerba

Es gibt nur ein Gas, Vollgas!

Ich brauche noch ein wenig, um mich dem Buggy und seinen Fahreigenschaften vertraut zu machen, aber nach kurzer Eingewöhnungszeit hänge ich unserem Guide bereits am Auspuff und gleite große Staubwolken erzeugend durch die Kurven. Neben mir Beifahrerin Miri, deren gelegentliche Schreie nach einer Mischung aus Freude und Verzweiflung klingen. Sie krallt sich mal an das Gestänge des Fahrzeugs, mal an ihre Kamera und versucht den Umständen entsprechend das Geschehen bestmöglich einzufangen. Bei mir hat sich längst die pure Freude am Fahren eingestellt.

Sand, überall Sand

Nach etwa 45 Minuten, die wie im Flug vergangen sind, machen wir in einer kleinen Ortschaft eine Pause und genießen gemeinsam mit Mohammed einen erfrischenden, für Djerba typischen Pfefferminztee. Er fragt mich, wie mir die Buggy Tour gefällt. Ich antworte, bin mir aber sicher, dass er die Begeisterung von meinem Gesicht ablesen kann. Apropos Gesicht, nur geschützt von einer Sonnenbrille, bekommt selbst ein Bleichgesicht wie ich zur Abwechslung Farbe ab und zwar vom aufgewirbelten Sand und Staub des Vorrausfahrenden! Aber was soll’s? Lieber Staub aufwirbeln als Staub ansetzen! Denkt sich auch Mohammed und wir setzen zusammen mit Miri unsere Buggy Tour fort.

djerba kamele

Kamele am Wegesrand gehören auf Djerba zum Alltag

Wir fahren vom Inselinneren zurück an die Küste und verlassen nach kurzem Exkurs auf festem Untergrund erneut die Straße. Vor uns erstreckt sich eine fast bis zum Horizont reichende, flache Sandebene. In der Ferne erkenne ich die seichten Dünen der Flamingoinsel. Hier tummeln sich fast ganzjährig die sonst nur aus Zoos bekannten rosafarbenden Flamingos, heute kann ich jedoch keine ausmachen. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn schließlich muss ich mich auf’s Fahren konzentrieren. Die Buggy Tour erreicht hier ihren Höhepunkt. Auf der freien Fläche kann ich das Gaspedal bis zum Anschlag durchtreten, der Fahrtwind peitscht mir bei knapp 90km/h ins Gesicht und links neben dem Fahrzeug offenbart sich ein bilderbuchmäßiger Sonnenuntergang – so fühlt sich Freiheit an!

sonnenuntergang djerba

Freiheit und Fahrspaß pur

Buggy Tour adé

Euphorisiert driften Mohammed und ich durch Djerbas Dünen und halten mitten in den sandigen Gefilden für ein letztes Erinnerungsfoto mit der untergehenden Sonne im Hintergrund. Jetzt wird es leider Zeit für die Heimfahrt. Ein letztes Mal hole ich alles aus dem Auto raus und koste die letzten Minuten der Buggy Tour voll aus. Glücklich, mit Sturmfrisur und am ganzen Körper von Sand bedeckt kommen wir nach kurzer Fahrt wieder an unserem Ausgangspunkt an und ich muss mich nun schweren Herzens von dem liebgewonnenen, roten Flitzer trennen. Der Minivan fährt Miri und mich anschließend strahlend zurück ins Hotel.  Spätestens als ich mir den Wüstensand von der Haut wasche und dabei die Melodie von „Dune Buggy“ aus dem Bud Spencer & Terence Hill-Klassiker „Zwei wie Pech und Schwefel“ summe ist mir klar, dass dies definitiv nicht mein letzte Buggy Tour war!

Dirk Althoff

Bei TUI BLUE verantwortlich für Social Media Marketing, widmet sich Dirk auch privat voll und ganz dem Reisen. Er liebt das Leben in Amsterdam, die Nächte in Ibiza und die Strände der Seychellen.

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