Karibik, Maya-Kultur, Naturwunder: Unser Traumurlaub an der Riviera Maya 

Traumhaft weiße Sandstrände mit Palmen, bunte und lebhafte Städte, antike Ruinen der Maya und schmackhafte Gerichte, bei denen einem das Wasser im Mund zusammenläuft: All das haben wir vor unserem Urlaub an der Riviera Maya in Mexiko erwartet. In meinem Erfahrungsbericht nach zwei Wochen im TUI BLUE El Dorado Seaside Palms lest ihr, ob die Erwartungen erfüllt wurden, was man im Hotel und außerhalb alles erleben kann und ich gebe euch Tipps für die Anreise und einen perfekten Urlaub an der Riviera Maya. 

1. Wo liegt die Riviera Maya? 

Nicht allzu weit entfernt von den Karibischen Inseln befindet sich der Küstenabschnitt Riviera Maya im Nordosten der mexikanischen Insel Yucatán am Karibischen Meer. Für die hauptsächlich als Urlaubsregion bekannte Gegend ist vor allem die Metropole Cancún mit ihrem internationalen Flughafen wichtig, ebenso wie die Touristenorte Playa del Carmen und Tulum sowie die vorgelagerte Insel Cozumel. 

2. Wichtig: Vor der Reise 

Für die Einreise nach Mexiko benötigt ihr einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate nach Rückkehr gültig ist; ein Visum ist bei Aufenthalten von unter 180 Tagen nicht nötig. Es empfiehlt sich wie immer ein Blick in die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts, da sich die Vorgaben stets ändern können! 

Von Deutschland aus ist Cancún aktuell via Direktflug von Frankfurt aus zu erreichen, die Flugzeit beträgt ca. 10 Stunden. Aufgrund der langen Anreise sollte man also mindestens eine Woche Urlaub einplanen; vom Jetlag dank der sechs Stunden Zeitunterschied zwischen Cancún und Deutschland musste ich mich erstmal fast zwei Tage lang erholen … 

Es gibt keine Pflichtimpfungen für die Riviera Maya, aber eine reisemedizinische Beratung beim Hausarzt kann nicht schaden. Unbedingt zu empfehlen ist – wie eigentlich bei jedem Urlaub – eine Reiseauslandskrankenversicherung

3. TUI BLUE El Dorado Seaside Palms 

3.1 Über das Hotel 

Zwischen Playa del Carmen und Puerto Aventuras liegt das 5-Sterne-Hotel TUI BLUE El Dorado Seaside Palms direkt am weißen Traumstrand, in perfekter Ausgangslage, um die vielen Sehenswürdigkeiten der Region zu erkunden. Vom Cancún International Airport haben wir das Hotel nach ca. 80 Minuten Fahrt erreicht in der Lobby beim Einchecken direkt einen erfrischenden Drink in die Hand bekommen – es gibt auch Kaffee und kleine Snacks.  

Die Hotelanlage erscheint auf den ersten Blick riesig – aber dabei keineswegs ungemütlich oder unübersichtlich, da alle Bereiche für die verschiedenen Zimmerkategorien, Restaurants und weitere sich inmitten wunderschön angelegter exotischer Gärten verteilen und zum täglichen Flanieren einladen. Für geh-beeinträchtigte Menschen ist aber auch stets eine große Anzahl an Golfcarts unterwegs, sodass man sich problemlos von A nach B fahren lassen kann. Und das von überaus herzlichem Personal, das bei der Fahrt immer einen lustigen Spruch auf den Lippen hat – die Freundlichkeit der Mitarbeitenden ist ein absoluter Pluspunkt. 

Wir hatten eine schicke Junior Premium Suite mit Balkon zur Meerseite, aber wer sich etwas gönnen möchte, kann auch Swim-Up-Zimmer (mit direktem Zugang zur Swim-Up-Bar für den nächsten Cocktail) oder auch Suiten mit eigenem Whirlpool buchen. Viel lieber als auf dem Zimmer haben wir uns allerdings an einem der zahlreichen Pools oder natürlich direkt am Meer aufgehalten; die Anzahl an Strandliegen und Daybeds ist hoch, sodass es für uns auch am Nachmittag nie ein Problem war, ein freies Plätzchen zu ergattern. Das Hotel bietet All-Inclusive-Genuss vom Feinsten und die insgesamt elf Restaurants und elf Bars können sich wirklich sehen lassen – dazu aber später mehr! 

In der gesamten Anlage spürt man immer wieder den Einfluss der mexikanischen Kultur; so ist etwa hinter dem BLUE® Spa ein kleiner Spaziergang möglich, der sich anfühlt, als sei man plötzlich tief im Dschungel gelandet – mit tropischen Pflanzen, kleinen Altaren und Steinfiguren, und zahlreichen Schildern, die alte Legenden erläutern und anschaulich machen. An einer anderen Stelle im Hotel findet sich ein kleiner Schrein für die Aluxes, kleine Schutzgötter, denen Opfergaben wie Essen, Geld oder auch Zigaretten in ihr Häuschen gelegt werden, als Dank dafür, dass sie das Hotelgelände schützen und Unheil abwehren. 

Spa Walk im Hotel
Spa Walk im Hotel

Wer Angst vor Reptilien hat, sollte allerdings Vorsicht walten lassen: In der Anlage leben viele Leguane in allen Farben, Formen und Größen, die auch immer mal wieder am Pool vorbeischauen und genau wie wir sonnenbaden wollen. Sobald es dunkel wird, zeigen sich auch gerne flauschige Gesellen: Nasenbären, Waschbären und Katzen laufen ohne Scheu vor Menschen über die Wege.  

TUI BLUE El Dorado Seaside Palms
For Two
5
Riviera Maya . Mexiko
z.B. im Mai 2026
  • 7 Nächte
  • All Inklusive
  • Eigene Anreise
  • 2 Erwachsene
Gesamtpreis
ab 3.624

3.2 Was kann ich im Hotel unternehmen und erleben? 

Wenn man an der Riviera Maya urlaubt, sollte man unbedingt die Gegend erkunden – aber auch im TUI BLUE El Dorado Seaside Palms wird es nicht langweilig, denn es wird einiges an Programm geboten! Zu unseren Highlights gehörte der Walk on the Beach mit BLUE® Guide Luis, bei dem wir mehr über die Geschichte des Hotels, dessen Nachhaltigkeitsinitiativen (z.B. der Schutz brütender Meeresschildkröten) und die Flora und Fauna der Region erfahren haben. Nicht selbst teilgenommen haben wir am Bemalen von Kokosnüssen, aber konnten die Ergebnisse am Strand bewundern – denn dort landen die bunten Machwerke, um neue Palmen hochzuziehen. 

Das Hotel hat mehrere Pools für unterschiedliche Bedürfnisse: Zum Beispiel gibt es einen Relaxpool für Ruhesuchende, aber auch einen Activity Pool, an dem jeden Nachmittag verschiedene Aktivitäten stattfinden – wie zum Beispiel Bingo, ein Filmquiz, Aqua Fit und mehr. Im Infinity Pool finden außerdem regelmäßig Schaumpartys und Karaoke statt, und die Musik ist hier von vorneherein etwas lauter aufgedreht (natürlich nur tagsüber!) – so findet jeder den Ort für seine Vorstellung von Urlaub.  

Auch am Abend ist immer für Unterhaltung gesorgt: Fast immer kann man sich abends Livemusik von begnadeten Sänger*innen anhören, die Gesangskünste beim Karaoke trainieren oder sein Glück beim Music Bingo versuchen. Mehrfach haben wir außerdem überaus beeindruckende Feuershows und Akrobatik am Abend bewundern können. 

Auch bei den Aktivitäten findet sich die mexikanische Kultur immer wieder: Ob man lernt, Guacamole oder leckere Cocktails selbst herzustellen, die Grundlagen der spanischen Sprache lernt, sich an Maya-Räucherstäbchen versucht oder sogar an einem traditionellen Maya-Ritual teilnimmt – die Möglichkeiten sind riesig. 

Wer seine Lektüre zuhause vergessen oder zu schnell ausgelesen hat, sollte unbedingt im BLUE Guide® Büro direkt neben der Lobby vorbeischauen, dass 24/7 geöffnet ist: Dort gibt es ein Büchertauschregal mit einer großen Auswahl an Literatur in vielen verschiedenen Sprachen; auch Zeitschriften lassen sich dort finden. Zum Zwecke der Nachhaltigkeit lassen Gäste dort auch gern weitere hilfreiche Gegenstände zurück, die sie zuhause nicht mehr brauchen, aber die weiterverwendet werden können, wie etwa Mückenspray, Sonnencreme oder auch aufblasbare Schwimmringe. Eine großartige Idee!  

3.3 Verpflegung: All-Inclusive-Genuss 

Beim All-Inclusive-Genuss kann man aus insgesamt elf verschiedenen Restaurants wählen und somit jeden Tag etwas Neues ausprobieren!  

Euer Frühstück könnt ihr zum Beispiel im Arrecifes – The Restaurant mit Meerblick auf der Terrasse am Strand genießen. Hier gibt es – neben dem Seaside Market – eine große internationale Buffetauswahl. Das Culinarium bietet ein fantastisches À-la-carte-Frühstück an, bei dem ich jedem ganz besonders den French Toast und die Pancakes ans Herz legen möchte. Dazu einen Mimosa und der Tag kann nur gut werden! Auch abends kann man im Culinarium von einer exquisiten Karte wählen und z.B. Entenbrust genießen – hier waren wir wirklich gern und oft. 

Für die Mittags- und Nachmittagszeit gibt es ebenfalls eine große Auswahl: Im Driftwood Restaurant könnt ihr zwischen Gerichten mit Meeresfrüchten (z.B. Ceviche und Shrimp Cocktails), aber auch Burger und Salaten wählen. Die Sandwicherie nahe des Activity Pools bietet zur Selbstbedienung Pizza, frisch gebratene Burger und weiteres an, die man sich je nach Gusto selbst zusammenstellen kann; für den Nachtisch sorgt ein kleiner Stand mit Eis und Crêpes direkt nebenan. Unser absoluter Nachmittagsfavorit war aber die Barbeque Frontera, fast schon ein Geheimtipp, am äußeren Rand des Hotelgeländes und daher deutlich ruhiger – hier könnt ihr euch ein Daybed schnappen und frisch vom Grill Steaks, mexikanische Würstchen, Ribs und Nachos mit Guacamole schnabulieren. Ein Highlight ist außerdem das vegane Restaurant Kaab direkt am Strand, das eine kleine, aber feine Karte mit kreativen pflanzlichen Gerichten bietet – und eine famose Auswahl an Drinks! 

Im Buffet-Restaurant Seaside Market finden wechselnde Themenabende mit Schwerpunkten wie Karibische Gerichte, Orientalisches Buffet oder Italienischer Abend statt; wir waren zu Thanksgiving vor Ort und entsprechend wurde sehr leckerer Truthahn vom Grill mit den passenden Beilagen kredenzt. Dienstag und Freitag ist das Buffet (und weitere Restaurants) aufgrund von Outdoor-Themenabenden geschlossen, mit kleinen Streetfood-Trucks direkt vor der Lobby und beeindruckenden Feuer- und Akrobatik-Shows.  

Gemütlich und urig ist The Gourmet Pub mit Gerichten wie Ribs, Fish & Chips und weiteren Klassikern; dank der offenen Küche kann man direkt zuschauen, wie das Essen zubereitet wird. Mexikanische Spezialitäten werden im La Carreta serviert – das Restaurant war leider wegen Renovierung während unserer Anwesenheit geschlossen, also müssen wir wohl wiederkommen … ? 

Vorab einen Tisch reservieren muss man nur in zwei Restaurants: Im italienischen Spezialitätenrestaurant Mia Casa und im asiatischen À-la-carte-Restaurant Klay Talay – letzteres gegen einen Aufpreis von 25$, der unserer Meinung nach aber völlig gerechtfertigt für die fantastischen Speisen ist. Es gibt außerdem die Möglichkeit, ein romantisches Dinner on the Beach zu buchen (und heiraten kann man im TUI BLUE El Dorado Seaside Palms übrigens auch!). 

Die elf Bars – einige davon Swim-up-Bars direkt im Pool – bieten eine riesige Anzahl an Drinks an, natürlich auch alkoholfrei. Auch auf Sonderwünsche gehen die Barkeeper ein oder lassen ihrer Kreativität freien Lauf. Persönlich habe ich meine Vorliebe für Strawberry Daiquiri wiederentdeckt und kann dies nur jedem empfehlen! In der Mezcalito Bar liegt der Schwerpunkt auf traditionellen mexikanischen Likören und natürlich finden auch regelmäßig Tequila-Verkostungen statt. 

Und wenn es am Abend doch ein paar Drinks zu viel waren, kann man sich via Room Service rund um die Uhr mit allen möglichen Leckereien versorgen lassen – von Frühstücksgerichten wie Rührei mit Chorizo über Burger bis hin zu Burritos und Quesadilla. 

3.4 BLUEf!t und BLUE® Spa 

Damit man beim All-inclusive-Genuss nicht zu viele Pfunde zunimmt, kann man sich gleich im Anschluss an die Schlemmerei beim BLUEf!t Angebot austoben: Wir haben mehrfach am Aqua Fit teilgenommen und das kleine Gym besucht, das für das Grundtraining mit Kurz- und Langhandel sowie einem Kabelturm und verschiedenen Geräten ausreichend ausgestattet (und gekühlt!) ist. Sportlich betätigen kann man sich außerdem mit verschiedenen Kursen wie HIIT, Pilates oder Yoga mit Blick aufs Meer – oder auch an kleinen Turnieren beim Tischtennis oder Beachvolleyball teilnehmen. Einmal pro Woche findet außerdem morgens ein 5 km Lauf durchs Hotelgelände statt, an dem Personal und Gäste teilnehmen können. 

Wellness und Entspannung gehören als Abschluss natürlich auch dazu: Im BLUE® Spa direkt am Meer kann man sich beim sanften Rauschen der Wellen eine wohltuende Anwendung oder Massage gönnen. 

4. Ausflüge und Sehenswürdigkeiten: Was kann ich an der Riviera Maya erleben? 

Zwar haben wir uns im Hotel an vielen (auch kultureller) Aktivitäten beteiligt, aber auch außerhalb der Anlage haben wir viel entdeckt – und das ist auf verschiedenen Wegen möglich. Zum einen kann man sich von den BLUE® Guides beraten lassen und eine geführte Bustour in einer kleinen oder größeren Gruppe buchen. Aber auch das Erkunden auf eigene Faust ist möglich – zum Beispiel mit einem Mietwagen (der direkt ins Hotel geliefert und auch wieder abgeholt werden kann).  

Wer bei der doch recht unkonventionellen Fahrweise lieber nicht selbst am Steuer sitzen will, kann sich ein Taxi oder – deutlich günstiger – ein sogenanntes Colectivo nehmen. Colectivos sind eine Art Sammeltaxi, meist weiße Minivans, die täglich in hoher Anzahl entlang der Riviera Maya unterwegs sind und sehr günstig von A nach B quasi an jeder gewünschten Stelle der Straße zum Ein- und Aussteigen halten. 

Wir haben eine Mischung aus allen oben genannten Varianten gemacht, um die Riviera Maya zu erkunden! 

4.1 Maya-Tempel und antike Stätten: Cobá und Tulum 

In der Region ist die Maya-Ruine in Tulum, direkt gelegen am karibischen Meer, die bekannteste und größte – dementsprechend ist sie tagsüber auch sehr mit Touristen überlaufen. Sie ist auf jeden Fall einen Besuch wert, aber ich würde empfehlen, so früh wie möglich (zwischen 8 und 9 Uhr) vor Ort zu sein, damit man ungestört durch die Anlage laufen und sich alles in Ruhe anschauen kann. Bei Interesse zu den Hintergründen des Tempels könnt ihr einen Guide buchen, der euch mehr über die Historie der Maya-Stätte, die aufgrund ihrer Lage direkt am Meer ein wichtiges Handelszentrum für die Maya war, erklärt. 

Wichtig, wenn ihr nicht sowieso mit einer geführten Tour unterwegs seid: Man wird auf eurem Weg zum Eingang schon mehrfach versuchen, euch Tickets anzudrehen – die echten Tickets bekommt ihr nur direkt am Eingang, inklusive Transport zwischen den verschiedenen Stationen, denn die Fußwege sind sonst sehr lang. Mit diesem Ticket könnt ihr nach der Besichtigung auch noch runter zum Strand und euch anschließend wieder gemütlich zurück zum Eingang fahren lassen. 

Nicht ganz so bekannt wie Tulum, aber dennoch beeindruckend und unbedingt einen Besuch wert, ist die antike Stadt Cobá, inmitten des Dschungels von Yucatán. Die höchste Tempelpyramide in der Stätte ist 42 Meter hoch und gehört damit zu den höchsten Maya-Tempeln, mit steilen Treppen, die allerdings nicht (mehr) von Besuchenden erklommen werden dürfen. Bei einer geführten Tour haben wir alles über das ursprüngliche Leben der Maya und ihre Bauten erfahren – darunter zum Beispiel ein altes Ballspiel (erkennbar an den großen Steinringen, die an den Bauten angebracht sind) oder auch beeindruckende Stelen mit in Stein gemeißelten Bildern von Gottheiten und Kriegern. 

Die Anlage ist riesig und dadurch, dass sie (noch) nicht so bekannt ist wie andere Tempelanlagen, ist man hier deutlich entspannter und ungestörter unterwegs. Wer nach dem Spaziergang zur Pyramide keine Lust hat, die knapp 2 km zum Eingang zurückzulaufen, kann sich für ein kleines Entgelt von einem „Maya-Taxi“ zurückradeln lassen. Wir haben – typisch Deutsch ? – natürlich den Fußweg genommen und konnten noch ein paar Affen im Dschungel beobachten. 

4.2 Schwimmen in einer Cenote und Schamanen-Rituale 

Unsere geführte Tour hat uns neben den Ruinen von Cobá noch zu einer Cenote gebracht, in der wir baden konnten. Cenotes sind natürliche Süßwasserhöhlen, die in dieser Art nur in Mexiko existieren und durch den Einsturz von Höhlendecken sichtbar geworden sind, und in denen man baden kann. Dadurch, dass die Löcher teilweise sehr klein sind und nur wenig Tageslicht eindringt, haben sie eine sehr mystische Atmosphäre. An der Riviera Maya gibt es hunderte kleine und größere Cenotes, die durch ein Unterwassersystem alle miteinander verbunden sind. 

Unsere Cenote hatte eine sehr kleine Öffnung und steile Treppe; es gab so wenig Sonneneinstrahlung, dass eine zusätzliche Lampe Licht spenden musste. Das Wasser war recht kühl, aber das Schwimmen in der Höhle ein einmaliges Erlebnis! 

In einer weiteren Cenote, tief im Dschungel versteckt, durften wir außerdem an einer rituellen Maya-Zeremonie teilnehmen, bei der wir vom Stress des Alltags befreit werden sollten. Die Cenotes gelten für die Maya auch heute noch als Eingänge zur Unterwelt, in denen Opfergaben hinterlassen werden und die mit heiligem Wasser gefüllt sind. Die mystische Atmosphäre tief in der Cenote und das ruhige Gebet des Schamanen haben uns auf jeden Fall mit einem beschwingten, tiefenentspannten Gefühl zurückgelassen. ? 

4.3 Akumal: Street Art, Strand und Schnorcheln mit Schildkröten 

Akumal, ca. 15 Minuten Autofahrt vom TUI BLUE El Dorado Seaside Palms entfernt, ist hauptsächlich bekannt für seinen wunderschönen Strand in einer kleinen Bucht und die Möglichkeit, dort gemeinsam mit Schildkröten zu schnorcheln. Dafür muss man sich vor Ort aber anmelden und im Rahmen einer geführten Tour ins Meer gehen – da die Schildkröten vom Aussterben bedroht sind, stehen sie unter strengem Artenschutz und es gibt Regeln zum Tauchen und Beobachten. Auch neben den Schildkröten gibt es unter Wasser dort viel zu entdecken, wie bunte Riffe und Papageienfische. 

Wer nicht ins Meer gehen, sondern nur am Strand entspannen will, kann das natürlich auch tun: Die Lagune – ursprünglich ein natürlicher Hafen der Maya – bietet traumhaft weiße Strände, Sonnenliegen und Restaurants für Drinks und Snacks. 

Viel spannender fanden wir allerdings die andere Seite Akumals, in der die Einheimischen leben und wohin es Touristen eigentlich nicht verschlägt. Denn dort ist eine Vielzahl der Wände gesäumt von riesigen, beeindruckenden Gemälden, von bunter Streetart in allen Farben und Formen. Ein Spaziergang durch die Gegend lohnt sich unbedingt, denn es gibt in jeder Straße etwas Neues zu entdecken! 

4.4 Shoppen in Playa del Carmen und Cancun 

Playa del Carmen, das in etwa 25 Autominuten vom Hotel aus erreichbar ist, verbindet typisch mexikanischen Flair mit einem Hauch von internationalem Großstadtgefühl. So wird die wichtigste Shoppingmeile der Stadt, die Quinta Avenida, auch als 5th Avenue bezeichnet und dort bekommt ihr gefühlt wirklich alles – Reizüberflutung inklusive! Shoppingmalls mit amerikanischen Markengeschäften wechseln sich ab mit kleinen Lädchen, die traditionelle Handwerkskunst verkaufen, und die zahlreichen Restaurants locken ebenso wie kleine Streetfood-Wagen mit lokalen Leckereien. 

Die 5th Avenue mündet in den Parque los Fundadores, direkt am Strand, mit dem Wahrzeichen der Stadt und häufigsten Fotomotiv: dem Portal Maya. Auf dem Platz finden oft Aufführungen von kostümierten Künstlern statt, mit denen man sich auch fotografieren lassen kann. Viel Werbung gesehen, aber nicht selbst besucht, haben wir außerdem für das 3D Museum of Wonders für optische Illusionen aller Art. 

Wer in Playa del Carmen noch nicht genug geshoppt hat, kann das in Cancún nachholen. Bei Touristen vor allem bekannt ist die Zona Hotelera, die Hotelzone, ein 23 Kilometer langer Sandstrand, auf dem sich Hotels, Konsummeilen und Party-Locations aneinanderreihen. Am wunderschönen, endlosen Strand ist immer Action und wer sich vor dem ikonischen Cancún-Schriftzug mit Blick ans Meer fotografieren lassen möchte, muss sich in einer Schlange mit Influencern anstellen.  

Inmitten des ganzen Lärms gibt es aber auch in der Hotelzone ruhige Ecken: Wir haben uns die archäologische Zone El Rey angeschaut, eine kleine Mayaruine mit Tempel, die nur wenig bekannt ist. Wenngleich die Steingebäude nicht so groß sind wie in anderen bekannten Maya-Ruinen, war es trotzdem eine tolle Erfahrung, durch die Stätte zu wandern. Wer Angst vor Leguanen hat, sollte sie aber meiden – so viele wie hier haben wir an keiner anderen Stelle gesehen … 

Weitere Sehenswürdigkeiten 

Die Zeit war leider zu kurz, um alle Sehenswürdigkeiten zu erkunden – zu entdecken gibt es zum Beispiel noch: 

  • Rio Secreto: Der “geheime Fluss”, nicht weit vom TUI BLUE El Dorado Seaside Palms entfernt, ist ein unterirdisches Höhlen-Labyrinth aus Wasserläufen, in dem man sogar schwimmen gehen kann 
  • Chichén Itza: Eine der bekanntesten und wichtigsten Ruinenstätten der Maya, die zu den 7 Weltwundern gezählt wird 
  • Isla Mujeres: Eine paradiesische Insel direkt vor Cancún mit traumhaften Stränden, ideal zum Schnorcheln und Entspannen 
  • Valladolid: Wunderschöne bunte Stadt, in der man Kunst und Kultur entdecken kann 

5. Fazit: Traumurlaub an der Riviera Maya 

Nach zwei Wochen ging ein wunderschöner Urlaub zu Ende, an den wir noch lange zurückdenken werden. Von der traumhaften Anlage, dem zauberhaften Strand, über die herzliche Gastfreundschaft der Menschen vor Ort, das leckere Essen bis zu den spannenden Ausflügen zu den Maya-Ruinen konnten wir unvergessliche Erinnerungen sammeln und sehnen uns (vor allem bei kalten Wintertemperaturen) zurück an die sonnige Riviera Maya. Eine klare Urlaubsempfehlung! 

TUI BLUE El Dorado Seaside Palms
For Two
5
Riviera Maya . Mexiko
z.B. im Mai 2026
  • 7 Nächte
  • All Inklusive
  • Eigene Anreise
  • 2 Erwachsene
Gesamtpreis
ab 3.624

6. Fragen und Antworten zur Riviera Maya

Klima und beste Reisezeit für Riviera Maya 

Das Klima an der Riviera Maya ist durchgängig tropisch-warm; von November bis April/Mai herrscht Trockenzeit und somit die ideale Reisezeit, mit angenehmen Temperaturen von 25-30°. Von Juni bis Oktober besteht nicht nur das Risiko für mehr Regen und Schwüle, sondern auch für Hurrikans. 

Wo ist es an der Riviera Maya am schönsten? 

Das kommt darauf an, ob man es lieber ruhig oder trubelig mag. ? In Cancún gibt es eine Hotelmeile am wunderschönen Sandstrand – perfekt für Wassersportfans. Shopping- und Partyliebhaber bevorzugen das bunte Playa del Carmen, während man in Tulum eher entspannt unterwegs ist. Das TUI BLUE El Dorado Seaside Palms liegt sehr ruhig zwischen Tulum und Playa del Carmen – man kann dort also alles miteinander verbinden.  

Wie viel Zeit an der Riviera Maya? 

Für uns waren zwei Wochen ziemlich perfekt (auch wenn ein Bonustag vielleicht den Jetlag gemindert hätte …). Wir hatten ausreichend Zeit für Ausflüge in der Umgebung, konnten viele verschiedene Aktivitäten im Hotel austesten und herrlich entspannen. 

Welche Verpflegung an der Riviera Maya? 

Das TUI BLUE El Dorado Seaside Palms ist ein All-inclusive-Hotel, sodass man sich um die Verpflegung keine Sorgen machen und nie hungrig bleiben muss. Bei Ausflügen sollte man aber unbedingt lokale mexikanische Speisen probieren, wie z.B. Tortillas mit den unterschiedlichsten Füllungen und natürlich Guacamole! 

Für wen eignet sich die Riviera Maya? 

Für alle, die in den kalten Wintermonaten an einen warmen Ort mit traumhaften, palmengesäumten Stränden fliehen möchten – für Wassersportliebhaber – für Kulturinteressierte, die Maya-Ruinen erkunden und Abenteuer im Dschungel erleben möchten – für Partygänger. Kurzum: Eigentlich für fast alle. ? Das TUI BLUE El Dorado Seaside Palms selbst eignet sich besonders für Paare, die eine romantische Auszeit suchen oder sogar in einer exotischen Destination heiraten möchten. 

Was sollte man unbedingt mitnehmen? 

Sonnenschutz: Unbedingt eine große Packung Sonnencreme, Kopfbedeckungen wie z.B. einen Sonnenhut, leichte und lange Kleidung – die Sonne brennt teilweise recht erbarmungslos 
Mückenschutz: Für Ausflüge in den Dschungel, aber auch für lange Abende im Hotel sinnvoll 
Schuhwerk: Feste Schuhe für das Erkunden von Ruinen, Wasserschuhe zum Schutz vor Steinchen im seichten Wasser 
Trinkgeld: Die Mitarbeitenden freuen sich über kleine Trinkgelder für das Chauffieren über das Gelände oder wenn man besonders zufrieden mit dem Service ist (sowohl US-Dollar als auch mexikanische Peso sind möglich) – ein Muss ist das natürlich nicht 
 

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