Ich bin gerade von einem sonnenverwöhnten Urlaub in Khao Lak zurückgekommen – das eigentliche Sahnehäubchen war aber ein spontaner Abstecher nach Bangkok mit meinem Partner. Und um es mit dem Zitat einer meiner Lieblingsfiguren, Moira Rose, zu sagen: „Was für 48 herrlich chaotische Stunden das wurden.“


Wir haben unser Zimmer im TUI BLUE Maduzi Bangkok gebucht – und ehrlich gesagt fühlte es sich an, als hätte die Stadt nur auf uns gewartet. Die Lage? Einfach perfekt, mitten im pulsierenden Sukhumvit-Viertel – dem modernen Entertainment-Hotspot der Stadt mit unzähligen Restaurants, Shopping Malls und Bars.



Volltreffer. Kaum hatten wir das Gepäck abgestellt, ging es direkt los – mit einer Fahrradtour durch die Altstadt, der perfekte Einstieg, um ein Gefühl für die Stadt zu bekommen. Beim Radeln an jahrhundertealten Tempeln und verwinkelten Gassen vorbei begann Bangkoks Rhythmus langsam auf uns überzugehen.
- 7 Nächte
- Frühstück
- Inkl. Flug
- 2 Erwachsene
ab € 2.142
Zurück im Hotel hieß es: schnell duschen, umziehen und dann quer durch die Stadt zum Abendessen im Bimbo Mediterranean Restaurant & Bar. Du denkst jetzt wahrscheinlich: mediterrane Küche in Bangkok? Ertappt. Wir mussten selbst ein bisschen über uns schmunzeln. Aber nach einer Woche mit thailändischem Essen (das ich liebe!) hatten wir Lust auf etwas Abwechslung – und bei den vielen begeisterten Bewertungen konnten wir einfach nicht widerstehen.


Beim Eintreten fühlte es sich an, als würden wir das stilvolle Wohnzimmer eines Freundes betreten: warmes Licht, hinter mir beleuchtete Flaschen wie kleine Juwelen und eine Atmosphäre, die sofort verriet, dass hier Profis am Werk sind. Jeder Gang war voller Nuancen, Bissen, bei denen wir innehielten und uns einfach nur freuten.
Nach dem Dinner war noch lange nicht Schluss. Wir schlenderten durch die Straßen der Altstadt, die wir am Vormittag schon erkundet hatten, hinüber zur Sky Bar in der Lebua State Tower. Ja, genau die Sky Bar, die in „Hangover 2″ mit ihrem berühmten Hangovertini weltberühmt wurde. Von der 63. Etage aus lag Bangkok unter uns wie ein endloser Fluss aus Lichtern und Farben, die Stadt vibrierte in jede Richtung.

Aber selbst das war noch nicht das Ende. Eine wilde Tuk-Tuk-Fahrt – Haare im Wind, Musik aus der Boombox des Fahrers – brachte uns nach Silom. Dieser Stadtteil ist pure Energie: laut, bunt, verrückt und brechend voll. Mit grellen Lichtern, High Heels und Federn ist es der perfekte Ort zum People-Watching. Während viele gerade erst mit dem Vorglühen starteten, machten wir den stillen Abgang, riefen über die Grab-App ein Taxi und fuhren zurück zur nun ruhigen Oase des TUI BLUE.
Morgen (oder so was in der Art)
Unser Wecker klingelte um 7 Uhr wie beim Militär – und wurde für genau eine weitere Stunde ignoriert. Die Cocktails vom Vorabend meldeten sich dezent, und das Bett war riesig und wolkenweich. Diese zusätzlichen 60 Minuten fühlten sich medizinisch notwendig an.
Irgendwann standen wir dann doch auf und gingen zum Frühstück, einem meiner liebsten Hotel-Highlights. Im TUI BLUE Maduzi Bangkok wird à-la-carte gefrühstückt – und zwar bis 13 Uhr. Du hast richtig gelesen. Ein. Uhr. Nachmittags. Omelettes, frische Säfte, Gebäck und so viel Kaffee, wie man braucht – der perfekte Start in einen weiteren Tag in der Stadt.

Kaum vor der Tür, trifft einen Bangkok um 10 Uhr morgens bereits mit der vollen Hitzewucht. Erster Punkt auf der Agenda: Sonnencreme. Innerlich haben wir uns gefragt, wer bitte ohne Sonnenmilch verreist – tja, offenbar wir. Mit nur Handgepäck (unsere Koffer blieben in Khao Lak) waren unsere Sprays zu groß für den Flug. Der nahegelegene 7-Eleven hatte nichts Passendes, aber direkt gegenüber fanden wir ein Einkaufszentrum mit Metro-Anschluss – und darin eine Boots-Apotheke. Ein kleines Stückchen Heimat für uns Briten. Einmal schnell eincremen – und weiter ging’s.
Zu Fuß, unterirdisch & mit dem Skytrain
Mit Bangkoks Öffis war die Fortbewegung erstaunlich easy. Mit unseren Visa-Karten nutzten wir das kontaktlose Tap & Go-System der Metro und freuten uns wie kleine Kinder darüber, dass die Bangkok MRT jeder Station zusätzlich zum Namen eine Nummer gibt – genial für alle, die sich mit der Aussprache schwertun. Wir stiegen an BL31 aus und liefen durch den Bezirk Phra Nakhon. Ein Farbenmeer an Marktständen, dazu der Duft der Blumen vom Yodpiman Flower Market, der wie ein Parfum in der Luft lag.
Wir schlenderten am Wat Liap vorbei, erhaschten einen Blick auf das König-Rama-I.-Denkmal und standen schließlich vor beeindruckenden Aussichten auf den Wat Arun Ratchawararam auf der anderen Flussseite. Die Stadt zeigte sich uns Stück für Stück – hinter jeder Ecke ein neues Fotomotiv oder ein neuer Duft.


Ein Moment der Andacht
Bei einem Stopp für einen Eiskaffee lernten wir etwas sehr Berührendes. An diesem Tag waren genau 100 Tage seit dem Tod von Königin Sirikit, der Mutter des Königs, vergangen. Unsere Kellnerin erklärte uns, dass dies im thailändischen Buddhismus ein wichtiger Meilenstein im Trauerprozess ist – ein Moment, an dem das ganze Land zusammenkommt, um Gutes zu tun und ein letztes Mal Respekt zu zollen.

Deshalb war der Grand Palace in Bangkok für die Nachmittagszeremonien für Besucher geschlossen. Und ja… hätten wir den Wecker um 7 Uhr nicht ignoriert, wären wir locker noch hineingekommen. Ein kleines Ausschlafen, ein verpasster Palast – das Timing hätte nicht perfekter danebengehen können, wenn wir es geplant hätten.
Unbeeindruckt davon machten wir weiter und gingen zum Wat Pho, einer riesigen Tempelanlage mit dem berühmten 46 Meter langen, vergoldeten Liegenden Buddha. „Surreal“ beschreibt es kaum, auch wenn es dort vor Menschen nur so wimmelte. Auf meinem Instagram sah es natürlich so aus, als hätten wir den Tempel ganz für uns allein – die hohe Kunst des Social-Media-Storytellings, oder?



Zum Mittag gab es ein entspanntes Bier und einen Snack im J’s Restaurant direkt gegenüber vom Tempel. Danach suchten wir Zuflucht im Hotelpool – eine kleine Kühloase in der tropischen Schwüle.
Wolkenkratzer & Skyline-Zauber
Nach der Abkühlung schnappten wir uns um 17 Uhr einen kostenlosen Drink an der Hotelbar – ein großartiges Konzept, das Reisende zusammenbringt und Raum für Geschichten bietet. Viele der Gäste erzählten uns, sie hätten dieses Hotel gewählt, weil der Name TUI BLUE ihnen Verlässlichkeit und Qualität garantiert. Ich fühlte mich ein bisschen wie in einer Folge von „The Traitors“, während ich leise mein kleines Berufsgeheimnis hütete – aber es war wirklich schön, das zu hören.
Das Abendprogramm war nur eine Skytrain-Fahrt zum King Power Mahanakhon entfernt – ein 78-stöckiger Wolkenkratzer mit Skywalks und Ausblicken, bei denen einem das Herz aufgeht. Manche sagen, er sieht aus wie wild gestapeltes Lego oder wie Tetris im Chaosmodus. Als wir auf den SkyWalk hinaustraten, lag eine elektrisierende Stimmung in der Luft. Ibiza-Beats, Mojitos in der Hand – und dann dieser Moment, als die Sonne über Bangkoks Skyline unterging. Gewaltig. Zum Atmen schön. Einer dieser Augenblicke, die man für immer im Gedächtnis aufbewahrt.



Den krönenden Abschluss bildete das Dinner hoch über der Stadt im Nobu Bangkok im 58. Stock des Empire Tower Bangkok. Moderne japanische Küche, eine Aussicht bis zum Horizont – und wie auf Bestellung erleuchtete ein Feuerwerk den Nachthimmel, während wir unseren Nachtisch genossen.

Goodbye, Bangkok
Der Sonntagmorgen kam viel zu früh. Taschen gepackt, bereit zur Rückfahrt nach Khao Lak für ein paar letzte Tage am Pool, konnten wir kaum glauben, wie viel wir in nur 48 Stunden erlebt hatten.
Und trotzdem fühlte es sich an, als hätten wir nur an der Oberfläche gekratzt.
Bangkok ist vielschichtig, energiegeladen, spirituell, modern, elegant und gleichzeitig herrlich chaotisch – und wir haben nur einen Bruchteil dessen gesehen, was diese unglaubliche Stadt zu bieten hat. Was, wenn du mich fragst, der perfekte Vorwand ist, wiederzukommen und noch mehr zu entdecken.
Denn irgendetwas sagt mir, dass dies nicht unser letzter Sonnenuntergang über der Skyline von Bangkok gewesen ist.
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