Die mecklenburgische Küche entdecken | TUI BLUE Blog
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Nicht bloß Fisch: Die mecklenburgische Küche

Mecklenburgische Küche Lachs

05 Okt Nicht bloß Fisch: Die mecklenburgische Küche

Wer an kulinarische Spezialitäten an der Ostsee und Mecklenburg-Vorpommern denkt, denkt sofort an…genau: Fisch! Kein Wunder: Durch die hervorragende Lage zur Ostseeküste und den unzähligen Binnengewässern gehören Fischgerichte auf jeder Speisekarte in einem mecklenburgischen Restaurant. Aber die mecklenburgische Küche kann noch mehr als nur Fisch. Aber auch Fleisch- und Wildgerichte, sowie regionale Anbauprodukte gehören zu Spezialitäten und werden im TUI BLUE Fleesensee gerne zum Abendessen serviert.

Grundsätzlich werden in Mecklenburg gerne deftige Speisen wie Fisch, Fleisch oder Wild mit süßlichen Beilagen oder Zutaten kombiniert. Ich habe die mecklenburgische Küche getestet und verrate euch meine absoluten Lieblingsgerichte. Lasst euch inspirieren!

 

Direkt vom Kutter in die Hotelküche am Fleesensee

Fisch ist und bleibt der kulinarische Spitzenreiter in Mecklenburg. Fangfrisch kommen Heringe, Dorsche, Aale, Zander oder Lachs direkt auf den schön angerichteten Teller im Restaurant. Wenn ihr wie ich auch gerne Urlaub am Fleesensee macht, dürfen die Delikatessen der Fischküche definitiv nicht fehlen. Besonders gut schmeckt mir geräucherter Fisch: geräucherte Makrelen oder Forellen… genial! Als Vorspeise empfehle ich den Stralsunder Fischertopf – ein Klassiker, den die mecklenburgische Küche zu bieten hat.

Hering Kartoffeln grüne Bohnen

Wer an die mecklenburgische Küche denkt, denkt an Fisch. Hering mit Kartoffeln und grünen Bohnen sind ein typisches Gericht im Nordosten Deutschlands.

 

Mecklenburgische Küche – bestes regionales Fleisch von der Ostsee

Neben leckeren Fischgerichten können die Mecklenburger wohl kaum auf Fleisch und Wild verzichten. Durch die wildreichen Küstenwälder können den Gästen im TUI BLUE Fleesensee schmackhafte Wildgerichte angeboten werden. Fleischgerichte wie der Gestowte Wruken, also ein Schweinebauch mit Kohlrüben oder die Schweriner Grützwurst gehören zur heimischen Kost. Nach einem aktiven Tag voller schöner Erlebnisse schmecken die leckeren Delikatessen der mecklenburgischen Küche natürlich doppelt so gut: Wie wäre es vor dem Abendessen mit einer Runde Wasserski am Fleesensee oder eine Radtour an der mecklenburgischen Seenplatte? Probiert es aus!

Rippenbraten nach mecklenburgischer Art

Kennt ihr das auch? Ihr schaut euch die Speisekarte an und wisst nicht was ihr bestellen wollt, weil ihr einfach alles lecker findet? Mein Tipp: Der Pflaumenbraten. Klassisch wird dafür ein dicker Schweinenackenrollbraten verwendet der mit Backobst gefüllt wird.

Das deftige Rezept zum Ausprobieren und Nachkochen habe ich hier für euch:
Für 2 Portionen:
500g Schweinerücken (ohne Knochen)
100g Backpflaumen
100 g Kalbsbrät
Jodsalz
Weißer Pfeffer
1 Bund Suppengrün (250g)
1 EL Butterschmalz
500 ml Gemüsefond
400 g Rosenkohl
1 EL Butter o. Margarine

Zuerst werden die Pflaumen klein gehackt und mit dem Kalbsbrät vermischt und gewürzt. In das Fleisch eine tiefe Tasche hinein schneiden und diese mit den Pflaumen und dem Kalbsbrät füllen. Das Suppengrün klein schneiden. Schmalz im Bräter erhitzen und das Fleisch anbraten. Das Suppengrün hinzugeben und anrösten. Das Ganze im Backofen bei 200°C 45 Minuten garen lassen. Den Rosenkohl putzen und am Strunk einschneiden. Diesen in Salzwasser ca. 20 Minuten köcheln lassen und anschließend abtropfen. Mein Geheimtipp: Vor dem Servieren mit einer heißen Pflaumensauce übergießen, das verleiht dem Barten eine die ganz besondere Note.

Was den Rippenbraten in Mecklenburg besonders macht sind die Pflaumen 😉

 

Tüften, das Gold der Erde in Mecklenburg

Als „Tüfte“ bezeichnen die Landwirte hier ihre Kartoffeln. Sie sind das Grundnahrungsmittel in Mecklenburg-Vorpommern und dürfen als Beilage zu deftigen Fleisch-, oder Fischgerichten nicht fehlen. Ebenfalls regional von den Bauern in Mecklenburg angebaut werden Grünkohl, Rüben oder getrocknete Früchte. Frisch und regional angebaut schmeckt es einfach doppelt so gut.

Eine der beliebtesten Beilagen zu jedem Fisch- und Fleischgericht sind die Tüften (Kartoffeln)

 

Einmal die Dessertkarte, bitte!

Der süße Abschluss eines jeden Abendmahls. Die mecklenburgische Küche verspricht gleich mehrere traditionelle Nachtische, die auf fast jeder Speisekarte eines guten Restaurants zu finden sind. Mein absoluter Favorit: Rode Grütt, oder besser bekannt als rote Grütze. In Mecklenburg wird das Dessert aus frischen Beeren gezaubert. Das Ganze wird zum Schluss mit Zimt abgeschmeckt und einer leckeren Vanillesoße serviert. Leeeeecker 😉

Eines meiner Lieblingsdesserts der mecklenburgischen Küche: Rote Grütze

 

Schon einmal was von Klütersuppe gehört? Nein? Dann müsst ihr dieses Dessert unbedingt probieren. Dabei handelt es sich um eine Fruchtsuppe mit Klüten bzw. kleine Teigbällchen aus Mehl. Ganz klassisch werden für die Suppe Sauerkirschen verwendet.

Hier hab ich ein einfaches Rezept zum Nachmachen für euch:

Klütensuppe
Für 2 Portionen benötigt ihr:

Für die Klüten:
150g Mehl
1 Ei
50g Zucker
70ml Milch
etwas Salz

für die Suppe:
1 Glas Sauerkirschen
1 Päckchen Vanillezucker

Die Zutaten für die Klüten zu einem Teig verrühren und 10 Minuten ruhen lassen. Nochmal kneten und den Teig wieder 10 Minuten ruhen lassen. Während der Teig ruht, die Sauerkirschen in einem großen Topf zum Kochen bringen und den Vanillezucker unter Rühren hinzugeben. Sobald der Teig fertig ist, kleine mundgerechte Klößchen formen und nacheinander in die Suppe geben.
Die Suppe könnt ihr im Sommer natürlich auch super kalt essen.
Ich wünsche gutes Gelingen und guten Appetit!

Wenn ihr euch auch wie ich gerne in einem leckeren Restaurant mit saisonalen Köstlichkeiten der mecklenburgischen Küche verwöhnen lassen wollt, dann ist das kulinarische Angebot im TUI BlUE Fleesensee bestimmt etwas für euch. Ein absoluter Gaumenschmaus, versprochen! 😉

Janine Neumann

Janine ist Teil der TUI BLUE Redaktion und besonders gerne in Skandinavien unterwegs. Wenn sie nicht gerade auf Wanderrouten unterwegs ist, gestaltet sie ihr Zuhause „hygge“.

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