Abenteuerurlaub im TUI BLUE Pulse Schladming: Adrenalin pur!
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Abenteuerurlaub im TUI BLUE Pulse Schladming: Adrenalinkick pur!

Abenteuerurlaub Schladming: Ziplining und Gokartfahren

25 Aug Abenteuerurlaub im TUI BLUE Pulse Schladming: Adrenalinkick pur!

Alpen und Abenteuerurlaub – passt das zusammen? Aber sowas von! Wenn euch wandern zu langweilig ist, solltet ihr weiterlesen. Ich habe in der Region Schladming-Dachstein einen Tag voller Adrenalin erlebt. Gokart und Ziplining ist die perfekte Kombination, um in den Rausch der Geschwindigkeit zu kommen.

Ich habe vorher weder Gokartfahren noch Ziplining ausprobiert. Ich dachte, das ist nichts für mich. Bis ich von meinen Mitreisenden zur Gokartbahn von Kart-Race Schladming geschleppt wurde, die sich in einer Tiefgarage gegenüber von unserem Hotel TUI BLUE PULSE Schladming befindet. Sollte mal schlechtes Wetter sein (wir hatten die ganze Woche fantastisches Sommerwetter!), ist das der Anlaufpunkt Nr. 1 in Schladming. Mein erster Gedanke: Stinkt es nicht nach Abgasen von den Gokarts? Bis ich erfahre, dass es sich um elektrische Gokarts handelt, die über die Steckdose aufgeladen werden, keine Abgase produzieren und kein fieses Motorengeheul von sich geben. Nach einer kurzen Einweisung durch das Personal von Kart-Race Schladming bekommen wir unsere Ausrüstung, die aus einem Helm mit Visier und einer Sturmhaube zum Drunterziehen besteht. Mit der Sturmhaube sieht man richtig gefährlich aus. Wir lachen uns scheckig und fotografieren uns gegenseitig. Damit sollte man besser keine Bank betreten oder an Demonstrationen teilnehmen.

Jetzt lassen wir die Reifen quietschen – Abenteuerurlaub auf der Gokartbahn

Jeder Teilnehmer bekommt eine Nummer, damit die gefahrene Zeit zugeordnet werden kann. Wenn ihr euch also gerne mit anderen messt und meint, mit euren Fahrkünsten andere beeindrucken zu können, dann könnt ihr auf einem Bildschirm und einem Ausdruck eure Bestzeiten (und die der anderen) sehen. So, genug geredet! Jeder setzt sich in ein Gokart. Es fühlt sich ein bisschen an, wie im Autoscooter auf dem Rummel. Links ist das Bremspedal, rechts das Gas. Wir werden angeschnallt, die Mitarbeiter überprüfen, ob alles sitzt und geben letzte Anweisungen. „Nicht gleich mit dem Gas übertreiben! Die Gokarts fahren bis zu 70 km/h“. Oho, das wird interessant werden. Die Jungs in der Gruppe sind schon ganz ungeduldig und können es kaum erwarten, sich die Kurven gegenseitig abspenstig zu machen. Einer nach dem anderen fahren wir los und schnell stellt sich heraus: ich bin langsam und fahre leider so Gokart, wie ich Autoscooter fahre. Ein Glück ist das Gokart mit einem federnden Rahmen umgeben, der Zusammenstöße abmildert. In meiner ersten Runde kriege ich die Kurve nicht richtig, ramme die Bande oder jemand rammt mich. „I’m a loser, baby…“ Nein, vor den Männern darf ich mich nicht blamieren.

Miri im Elektrokart beim Gokartfahren

Ich nehme meine Konzentration zusammen, fahre geschmeidig (aber langsam) in die Kurven und beschleunige auf einer geraden Strecke. Wooooohoooooooooooooooooo!!! Das Teil hat Power drauf, Wahnsinn. Ich werde förmlich in den Sitz gedrückt und schaffe es gerade noch, in der nächsten Kurve nicht gegen die Begrenzung zu fahren. Die anderen rauschen unbeeindruckt vorbei und liefern sich Rennen. Mit jeder Runde werde ich besser, bekomme ein Gefühl fürs Beschleunigen und Lenken. Das Lenken geht ganz schön in die Arme! Ich schaffe es sogar, manchmal jemanden zu überholen. Fürs erste Mal gar nicht so schlecht, denke ich. Die Fahrt ist irgendwann vorbei (jetzt, wo ich gerade anfange, es zu durchschauen und zu genießen, menno) und wir fahren zurück zur Aufladestation. Bei den Ergebnissen sehe ich, dass ich Letzte geworden bin, was mich nicht wundert und für einen blutigen Anfänger keine Schande ist. Die anderen haben sich für das anschließende Rennen qualifiziert und als ich sehe, wie wagemutig gefahren wird, bin ich nicht traurig, dass ich nur zuschaue. Ich bin halt ein Mädchen. Es kracht so manches Mal, die Gopro-Kamera fliegt durch die Luft und so ein, zwei schmerzende Nacken haben wir zu verzeichnen. Gewonnen hat übrigens der Hoteldirektor vom TUI BLUE PULSE Schladming. Er fährt Gott sei Dank nicht so Auto, wie er Gokart fährt!

Mit 115 km/h die Zipline Stoderzinken herunter

Genug Abenteuerurlaub für heute? Ach was, der Rausch der Geschwindigkeit hat gerade erst begonnen. Wir reißen uns von den Gokarts im Kart-Race Schladming los und fahren zur Zipline Stoderzinken, ca. 20 km von Schladming entfernt. Auf der Fahrt staunen wir immer wieder über die Schönheit der Alpen. An der Landschaft in der Region Schladming-Dachstein kann man sich auch als Abenteuerurlauber einfach nicht sattsehen. Mit der Idylle ist es schnell vorbei, als ich sehe, was mich erwartet. Die Zipline Stoderzinken ist die größte in den Alpen, mit 700 m Höhenunterschied und bis zu 115 km/h schnell. Sie besteht aus zwei unterschiedlichen Abschnitten. Wie war das noch mal mit meiner Höhenangst? Ich verdränge den Gedanken rasch. Mit einem Bus fahren wir zusammen mit vielen anderen Abenteuerlustigen hoch zur Bergstation der Zipline. Es sind auch größere Kinder und ältere Herrschaften dabei. So schlimm kann das Ganze dann ja nicht sein. Im Tal hatte jeder einen Rucksack mit dem nötigen Equipment bekommen, der nun oben ausgepackt wird. Der Rucksack verwandelt sich in einen Sitz mit Gurtsystem, der in die Zipline mit Karabinerhaken eingehängt wird. Wir sitzen also und rasen nicht kopfüber wie ein Torpedo durch die Luft. Das beruhigt mich. Sicherheit wird hier groß geschrieben. Mehrmals werden unsere Gurte überprüft. Eine Waage verrät unser Gewicht samt Ausrüstung und je nach Gesamtgewicht bekommt jeder andere Gurte. Wir haben beim leckeren steirischen Essen im Hotel ganz schön zugeschlagen, wiegen aber trotzdem weniger als 125 kg und dürfen somit die Zipline Stoderzinken benutzen. Es sind viele Besucher da an diesem heißen Sommertag in den steirischen Alpen und ihr solltet für euren Abenteuerurlaub auf jeden Fall eine Startzeit reservieren, um sicher zu gehen, bei der Zipline Stoderzinken einen Platz zu bekommen. Kleiner Tipp: Zieht euch eine Sonnenbrille an, dann fliegen euch beim Ziplining keine Insekten in die Augen und mit dem Gegenwind ist es auch angenehmer. Die Brille fliegt nicht weg! Ich habe es getestet.

Wir sind an der Reihe, müssen ein paar Stufen auf ein Podest steigen und werden an der Zipline eingehakt. Oh, da geht es aber ganz schön tief runter! Ich schaue in einen bewaldeten Abgrund. Ich überlege kurz, was meine Optionen sind. Kneifen und mit dem Bus zurück zur Talstation fahren? Ich schaue meinen Kollegen Dirk an. „Reiß dich zusammen! Du schaffst das. Du kannst ja laut schreien.“ Tja, so sieht halt Abenteuerurlaub aus. Ich versuche, langsam zu atmen und nicht nach unten zu schauen. Die Mitarbeiterin von Zipline Stoderzinken zählt runter und ruckartig werden wir aus der Station geschleudert. Ich schreie wie am Spieß. Die ersten Sekunden sind schlimm, dann übernimmt das Adrenalin mein Gehirn und ich rase am Stahlseil über dunkelgrüne Tannenwipfel hinweg. Aus dieser Perspektive habe ich die Alpen noch nie gesehen. Ich bin umgeben von einer spektakulären Bergkulisse. Sehr cool. Die Zwischenstation erreichen wir schneller als mir lieb ist. Das sieht man auch an meinem mürrischen Gesichtsausdruck auf dem Foto, welches die Zipline Stoderzinken von jedem Besucher macht. Andere Fotos haben wir leider nicht, weil wir Angst hatten, die Kamera fliegt weg.

Abenteuerurlaub in Schladming-Dachstein? Immer wieder gern

Zipline Abseilen

Ich will nochmal! Wir wechseln in der Zwischenstation auf den zweiten Abschnitt, der mehr Neigung hat und noch mehr Geschwindigkeit verspricht. Hui, die Zipline hat aber ein krasses Gefälle, denke ich mir und schon werden wir hinausgeschleudert. Einen kurzen Moment lang fühle ich mich schwerelos. Nach dem obligatorischen Schrei merke ich, wie die Beschleunigung mein Gesicht verformt und kann mir jetzt vorstellen, wie sich Astronauten beim Start fühlen. Es ist richtig geil. Wieso habe ich sowas nicht schon viel früher gemacht? Urlaub ist definitiv die richtige Zeit, Neues auszuprobieren. Unten angekommen sind wir alle geflasht und voller Adrenalin. Immer noch nicht genug Action? Allen Adrenalinjunkies und Abenteuerurlaubern empfehle ich in der Region Schladming-Dachstein Mountaincart und einen Paragliding-Tandemflug. Morgen möchte ich aber was Ruhiges machen, für Mädchen: Lamatrekking.

Miri Ilic

Wenn Miri nicht gerade an der TUI BLUE Website oder dem Blog arbeitet, reist sie um die Welt. Sie liebt gutes Essen, Hängematten und kitschige Sonnenuntergänge.

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