Sechs gute Gründe für Urlaub auf Djerba
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Sechs Gründe, warum ihr Urlaub auf Djerba machen solltet

Strand auf Djerba

20 Okt Sechs Gründe, warum ihr Urlaub auf Djerba machen solltet

Wart ihr schon einmal im Tunesien-Urlaub? Wenn nicht, solltet ihr dieses Ziel unbedingt auf eure Orte-die-ich-sehen-muss-bevor-ich-sterbe-Liste tun, denn Tunesien ist wunderbar! Insbesondere die vorgelagerte Insel Djerba im Osten des Landes hat es mir und vielen anderen, die schon dort waren, angetan. Warum diese Destination so spannend ist und was euch bei einem Urlaub auf Djerba erwartet, erfahrt ihr in meiner Top-Liste der sechs Gründe, die für einen Urlaub auf Djerba sprechen.

1. Schönwetter-Garantie im Urlaub auf Djerba

Blauer Himmel über Djerba

Blauer wird’s nicht! Wolkenloser Himmel über Djerba

332 Sonnentage im Jahr mit mehr als 3000 Sonnenstunden – das ist schon eine Bank. Urlaub auf Djerba ist aufgrund seines angenehmen Klimas nicht nur im Sommer ideal, sondern auch im Winter frühlingshaft angenehm. Bei einer Wassertemperatur von etwa 20°C können Badegäste sogar im November noch hervorragend im Mittelmeer schwimmen gehen. Und im Gegensatz zu den üblichen Verdächtigen – Kanaren und Balearen – sind die kilometerlangen, weißen Sandstrände Djerbas nicht im Zentimeter-Abstand mit Badehandtüchern bepflastert, sondern verhältnismäßig ruhig. Punkt für Djerba, würde ich sagen!

2. Wellness-Oase, ich komme!

Frau bei Rückenmassage am Meer

Die Heilkraft des Meerwassers ist Grundlage der Thalasso-Behandlungen

Hab ich gerade „Thalasso“ gehört? Tatsächlich ist Tunesien weltweit der zweitgrößte Anbieter für Thalasso-Behandlungen nach Frankreich. Wem der Begriff jetzt überhaupt nichts sagt, der sei hiermit aufgeklärt: Thalasso umfasst therapeutische Anwendungen mit Meerwasser, Meersalzen und Meeresluft. Dementsprechend liegen echte Thalasso-Zentren meist in geringer Entfernung zum Meer und verwenden, den offiziellen Kriterien entsprechend, nur frisches und unbehandeltes Meerwasser. Bereits vor Jahrhunderten entdeckte ein englischer Mediziner die gesundheitsfördernde Wirkung des Meeres. So werden heute Hydrotherapien, Bäder, Algenpackungen oder spezielle Massagen angewandt, um Beschwerden abzubauen, die Regenerierung des Körpers voranzubringen und mehr Wohlbefinden zu erlangen. Und weil ich als erklärter Wellness-Fan gerne neue Anwendungen ausprobiere, finde ich mich schneller auf der Massage-Liege wieder als man das Wort „Thalasso-Behandlung“ aussprechen kann. Nach einem anschließenden Meeressalz-Peeling fühle ich mich wie ein neuer Mensch! Das solltet ihr auch ausprobieren.

3. Ahoi, ihr Wasserratten!

Kitesurfer und Windsurfer auf dem Wasser

Djerba ist für Wassersportler genau der richtige Hotspot.

Wo wir schon bei Meereswasser sind: Wer im Urlaub auf Djerba nicht mindestens einmal versucht, ein Surfboard, SUP-Board, Jetski oder anderweitiges Wassersport-Gerät zu erklimmen, ist selber Schuld. Djerbas Küsten sind DER Hotspot für Wassersportler! Kitesurfen, Windsurfen, Segeln aber auch das Abtauchen in der spannenden Unterwasserwelt vor Djerba ist ein absolutes Muss. Die flach abfallenden Sandstrände und das klare Wasser machen es insbesondere Anfängern leicht, ohne Angst die ersten Versuche auf dem Board zu überstehen. Also, packt wenigstens das Schnorchel-Set ein und stürzt euch ins Meer – Adrenalinkick inklusive.

4. Djerba entdecken und genießen

Bordj el-Kebir Festung auf Djerba

Bordj el-Kebir Festung auf Djerba

Ein wichtiges Kriterium für jeden Urlaubsort sind meiner bescheidenen Meinung nach die drei K’s: Kunst, Kultur und Kulinarik. Auch in dieser Hinsicht räumt Djerba voll ab! Wer kunstinteressiert ist, kommt an „Djerbahood“ nicht vorbei. Das Streetartprojekt ist auf Djerbas Straßen von über 150 Künstlern aus rund 30 verschiedenen Ländern realisiert worden. Mehr als 250 eindrucksvolle Werke sind auf Häuserwänden und Gemäuern entstanden. Sehenswert sind auch die Al Ghriba-Synagoge südwestlich von Houmt Souk als älteste Synagoge Afrikas sowie die in Houmt Souk stehende mittelalterliche Festung Bordj el-Kebir. In der Nähe des Römerdammes, der die Insel Djerba mit dem Festland verbindet, befindet sich außerdem die archäologische Stätte Meninx. Nach Midoun zieht es diejenigen, die nach Schätzen auf dem Basar suchen oder auf dem Markt um leckere Spezialitäten feilschen möchten. Speziell die tunesische Patisserie ist mit ihren süßen Verführungen ein absoluter Dessert-Traum für Schleckermäuler wie mich! Ansonsten ist die tunesische Küche vor allem geprägt durch die Einflüsse früherer Kolonialisierungen. Ein bisschen aus der französischen Küche, ein paar Anleihen aus dem osmanischen Rezeptbuch und schon entsteht eine leckere, meist gut gewürzte Auswahl an mediterranen Gerichten. Couscous, rote Saucen, Lamm, Rind oder Fisch sind oft Bestandteil der Speisen. Klingt lecker? Solltet ihr probieren!

5. Faszination Natur

Nilkrokodil

Auf der Krokodilfarm Animalia lassen sich Nilkrokodile hautnah beobachten

Djerba wird nicht umsonst „Tor zur Sahara“ genannt – die direkte Nähe zur größten Trockenwüste der Welt bringt durchaus wüstenähnliche Gegenden mit feinsandigen Dünen hervor. Gleichzeitig hat Djerba auch eine andere Seite als eine der schönsten Oasen: Eine üppige Vegetation aus Palmen, Oliven- und Feigenbäumen sowie Granatapfelbäumen ist ebenso Teil der Insel. Ganz schön gestaunt habe ich im Djerba Explore Parc auf der Krokodilfarm Animalia, wo mir rund 400 Nilkrokodile mit teils mehreren Metern Körperlänge doch einigen Respekt abnötigten. Das Highlight ist die Fütterung der Tiere – und wer dabei einmal zugesehen hat, weiß, warum die Reptilien als ausgezeichnete Jäger gelten. Viel entspannter, aber nicht weniger interessant sind die wildlebenden Flamingos, welche man auf der Flamingoinsel Ras R’mel beobachten kann. Zwischen Dezember und März lassen sich die rosa leuchtenden Vögel auf den Sandbänken vor der Landzunge in größeren Gruppen nieder. Ein Phänomen, welches ihr euch ebenfalls nicht entgehen lassen solltet!

6. Von Fremden zu Freunden

Bootsmann auf Holzboot bei Sonnenuntergang

Lernt Land und Leute auf Djerba kennen – es lohnt sich! | Quelle: fotolia.de ©Ridha

Die Tunesier verstehen es wie kein anderes Volk, Gästen ein Gefühl des Willkommenseins zu vermitteln. Als exzellente Gastgeber achten sie stets darauf, dass es euch an nichts fehlt und legen Wert auf Freundlichkeit, Aufmerksamkeit und höfliche Umgangsformen, erwarten diese aber verständlicherweise auch von ihren Gästen. Damit ihr auch genau wisst, was das in einem Land wie Tunesien bedeutet, hier ein kleiner Crashkurs: Eine private Einladung zum Besuch solltet ihr nicht oder nur mit einem sehr guten Grund ablehnen, denn dieser gilt als Zeichen des Respekts. Wer ein Geschenk erhält, darf dieses gern erwidern – nur nicht mit Geld. Bei der Begrüßung, die per Handschlag erfolgt, solltet ihr stets zuerst nach der Gesundheit der Person und deren Familie fragen, bevor das Gespräch zu einem anderen Thema wechselt. Da das Land islamisch geprägt ist, werden zu offenherzige Kleidung oder Zuneigungsbekundungen in der Öffentlichkeit nicht gern gesehen – hier ist Zurückhaltung angesagt. Beachtet ihr diese einfachen Regeln, könnt ihr auf Djerba eine unvergessliche Zeit erleben und ganz einfach neue Kontakte knüpfen. Die Gelegenheit dazu bekommt ihr schon bald, wenn das neue TUI BLUE Palm Beach Palace im März 2018 an der Nordostküste Djerbas eröffnet. Dann könnt ihr euch ebenso wie ich von Land und Leuten Djerbas verzaubern lassen und findet garantiert noch mehr Gründe, warum Urlaub auf Djerba ein absolutes Highlight ist, das jeder einmal erlebt haben sollte.

Caro Lina

Caro ist Teil der TUI BLUE-Redaktion und weiß immer über die aktuellsten News in den Hotels Bescheid.

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